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Lehrstuhl und Institut für Wohnbau und
Grundlagen des Entwerfens

Schinkelstrasse 1, 52062 Aachen
T: +49 241 8095009,
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Oktoberrevolution?

Nachdem wir im Sommer 22 noch eine Mischung aus "bisher und bald" gefahren sind, kommt jetzt die …? 
Nein, natürlich nicht Oktoberrevolution! Keine Sorge. Weder Kommunismus noch Gewalt stehen auf unserer Agenda.

Aber ein bisschen Veränderung vielleicht sogar Disruption schon. 

GDE Die Vorlesung, die der Lehrstuhl sukzessive aufbauen wird, kommt um die notwendigen Selbstzweifel unserer Disziplin nicht herum – selbst oder gerade am Anfang des Studiums lässt sich das nicht mehr umgehen. Die Reihe beginnt mit „Der Infragestellung von allem, worüber wir noch nicht einmal gesprochen haben“. So sehr man sich eigentlich einen ungetrübt positiven (ja sorgenfreien?) Blick auf den Einstieg ins Entwerfen wünschen würde, so sehr werden wir uns von Anfang ein paar unbequeme Fragen stellen müssen.
Konzept: Florian Fischer und Lisa Mandelartz plus zwei Vorlesungen von Luciano Motta, PhD

EE geht – wie es das gemeinsame Lehrkonzept der vier beteiligten Lehrstühle vereinbart hat – erst in den Untergrund und dann in die Einsiedelei. Aber schon deutlich anders als bisher. Die Erfahrungen und Übungen schließen den "eigenen Körper" wesentlich mit ein. Olle Kammellen? Und wenn schon.
Für den 07.12.2022 planen wir jedenfalls für einen ganzen Tag die 1. Aachener „Untergrundfestspiele“ mit den Inszenierungen der Studierenden des 1. Semesters.
Lehrende: Alis Haxhi, Karen Krämer, Luciano Motta, Robert Saat, Nina Vollbracht, Jeroen de Waal und Florian Fischer
Tutor*innen: Christine Hahnel, Anton Kruse, Anatol Pabst, Katharina Schwermer, Adrian Valéry, Lucy Wang

FE und B4 stehen unter der alleinigen Verantwortung der beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Leonard Wertgen und Marius Helten. Das unabhängige Studio „Kleine Häuser, große Fragen“ widmet sich der Entwicklung von Wohnformen, die sich auf innovative Weise mit den drängenden ökologischen und sozialen Fragen unserer Zeit am Beispiel des rheinischen Reviers auseinandersetzen. Im neuen Format „Unabhängiges Studio“, im Wintersemester von Marius Helten und Leonard Wertgen geleitet, wird zudem Sandra Bartoli aus Berlin, die auch an der Hochschule in München „Entwerfen und Gestalten“ unterrichtet, als Co-Prüferin im B4 zu Gast sein. Damit soll eine Reihe von eigenständigen und turnusmäßig wechselnden „Unabhängigen Studios“ der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen begonnen werden. Der Lehrstuhl möchte sich damit als eine „Lehrvielheit“, die nicht nur mit einer Stimme nach innen und/oder nach aussen spricht, präsentieren. Den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bietet das die Gelegenheit zur völlig eigenständigen Profilierung und den Studierenden erschließen sich vielfältige und überraschende Themenfelder und Entwurfsmethodiken – in gewisser Weise unabhängig vom Profil des Lehrstuhlinhabers.

M2 – startet mit dem Experiment größtmöglicher thematischer Offenheit bei gleichzeitig höchstmöglicher Handlungsanweisung. „Auf eigene Faust (im Leben von jemand anderem)“ wird sich mit verschiedenen Wohnumfeldern und dem direkten und realen Eingreifen in diese durch die Studierenden befassen und im ersten Semester in einer Ausstellung enden.
Leitung: Robert Saat, Florian Fischer

FFNein, danke! Ja, bitte! Bloß nicht! Aber sicher! Schon wieder? Echt jetzt? Vielleicht! stellt Fragen. Mit der Analyse von konkreten Fällen des Kollektiven, von Open-Source-Methoden und Partizipation und deren Einordnung und Bewertung erfolgt eine kritische Begleitung der ersten Drittmittel-Forschung des neu besetzten Lehrstuhls. Das entsprechende Forschungsprojekt „NAH AM NUTZEN“ wird in Kooperation mit der Genossenschaft KOOPERATIVE GROSSSTADT eG aus München durchgeführt, bei dem die kollektive, open-source-basierte und nutzer*innenpartizipative Methode OP-OD (LINK) in einem realen Bauvorhaben (metso’metso – LINK) untersucht wird.
Leitung FF und Forschung: Golshan Majlessi, Lisa Mandelartz, Florian Fischer
Forschung auf Seiten der Genossenschaft: Reem Almannai (Sprecherin Gesamtprojekt), Marie Bauer

Und ja:
Für eine (neue) Homepage haben wir noch keine Ressourcen ver(sch)wendet.
Und ins ziemlich uncool-unübersichtliche vorkonfektionierte RWTH-Layout einzuscheren haben wir uns bisher noch nicht getraut.
Kommt aber vielleicht auch noch. Mal sehen.