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Lehrstuhl und Institut für Wohnbau und Grundlagen
des Entwerfens - Univ.-Prof. ir. Wim van den Bergh

Schinkelstrasse 1, 52062 Aachen
T: +49 241 8095009,
mail@wohnbau.arch.rwth-aachen.de

Impressum

M2.2

ögW Kalk . Zuhause im öffentlich geförderten Wohnungsbau

MPO 2019: Projekt M2 Architektur, 30 CP
inkl. SE II + III
MPO 2016: Projekt M2 Architektur, 30 CP
EM 2, 3 CP
EM 3, 3 CP


Termine

Betreuung: montags | 10h00 | online via Zoom
Beginn: Mo, 12.04.2021 | 10h00

Kick-Off Kolloquium: Mo, 19.04.2021 | 11h00 | Abgabe SE III / EM 3
1. Kolloquium: Mo, 10.05.2021 | 11h00 | online via Zoom
2. Kolloquium: Mo, 07.06.2021 | 11h00 | online via Zoom
Abgabekolloqium: Di, 06.07.2021 | 10h00 | online via Zoom

Achtung: Aufgrund der Entscheidung des Landes NRW, das Sommersemester 21 als Onlinesemester zu halten, findet die Lehre grundsätzlich online [Videokonferenzen via Zoom] statt. Hierzu werden in RWTHmoodle entsprechende Terminlisten und Links eingerichtet.


Hinweis zur Bearbeitung

Das gesamte M2-Projekt ist für die Bearbeitung in 2er-Teams ausgelegt.


Lehrende

Uni.-Prof. ir. Wim van den Bergh
Dipl.-Ing. Karen Krämer
Katrin Schlechtingen, M.Sc. RWTH Architektin


Aufgabe

Im Rahmen des M2-Projektes greifen wir das Thema der sozialen Wohnraumförderung auf.

Für einen konkreten Wohnungsmix soll ein Geschosswohnungsbau mit etwa 15 Wohneinheiten nach den Regeln des öffentlich geförderten Wohnungsbaus geplant werden. Dort sollen künftige Bewohner ein Zuhause im öffentlich geförderten Wohnungsbau finden, welches Platz zum Wohnen und Leben bietet und durch neue Raumtypologien einen Beitrag zur Wiederentdeckung des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland leistet. Der geplante Neubau soll zwar kostengünstig und effizient geplant sein, jedoch nicht auf Kosten der baulichen und gestalterischen Qualität.

Darüber hinaus zeigen sich in Ausnahmesituationen - wie der aktuellen Covid-19-Pandemie - weitergehende, über die bekannten Ansprüche unseres täglichen Wohntheaters hinaus, neue Erfordernisse an unsere Wohnform. In Zeiten von verstärkter Nutzung des dezentralen Homeoffices rückt die Überprüfung auf Flexibilität unserer Wohnräume in den Fokus. Dabei hat sich bereits gezeigt, dass fast in jeder Wohnung im urbanen Kontext - ob in der Familien-, Paar- oder Singlewohnung - ein Arbeitsbereich fehlt, jedoch trotzdem vermehrt der Arbeitsalltag Zuhause stattfindet. Es stellt sich die Frage nach den häuslichen Arbeits- und Wohnbedingungen, nach dessen gemeinsamen und gegensätzlichen Ansprüchen. Inwieweit sind diese durch intelligente [Wohnungs-] Grundrisse zu beeinflussen? Wie sollte eine Wohnung sein, damit künftig Wohnen und Arbeiten für unterschiedliche Nutzergruppen angemessen in den selben Räumen funktionieren kann?

Auch wenn die Planung im sozialen Wohnungsbau durch Normen und Richtlinien geprägt ist, möchten wir mit Kreativität an die Aufgabe herangehen. Dinge neu denken, um auf neue Lösungen zu kommen. Hilfreiche Fragestellungen können hierbei sein:

• Welchen Kriterien muss ein zeitgemäßer geförderter Wohnungsbau entsprechen?
• Welche Standards sind gefordert, welche notwendig?
• Wie setzt sich die zukünftige Nutzergruppe zusammen?
• Wie kann die Stigmatisierung, die häufig mit geförderten Wohnungsbauprojekten einhergeht, verhindert werden?
• Was hat ein zukunftsfähiger Wohnbau zu leisten, inklusive der Möglichkeit ggf. Zuhause zu arbeiten?
• Welchen energetischen, sozialen und demographischen Parametern muss ein solches Gebäude entsprechen?
• Wo sind die Stellschrauben, um Kosten zu minimieren?
• Wie können sich Bewohner und Anwohner mit der Architektur und dem Umfeld noch identifizieren?
• Welche Qualitäten sind wichtig, von Standort, Infrastruktur, bis hin zum Quartier und der Nachbarschaft über Außenräume und Gemeinschaftsflächen bis hin zur Wohnung und deren Materialien?
• etc.